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AUSSTELLUNGEN
6. - 27. August 2017
BILDER VON LUTHER
Harald Birck
Eine Lutherstatue aus Bronze im Jahr 2010 machte den Anfang. Seit dieser Arbeit beschäftigte sich der bildender Künstler Harald Birck immer mehr damit, sich dem Menschen Martin Luther mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln anzunähern. Lebendig sollte er werden. Mit Kraft, Stolz, mit Leid, hadernd. Die verschiedenen Darstellungsformen, als Skizze, als Portraitstudie, als Skulptur, die Harald Birck wählt, lassen Luther in diesem inneren und äußeren Prozess erscheinen. Sie machen ihn nahbar und unerkennbar zugleich. Unsere Sinne tasten sich beim Betrachten heran an das, was wir in Luther sehen wollen - den großen Reformator - und dann wieder nicht sehen können. Denn die Vorbilder für Bircks Arbeiten waren Menschen aus der Jetztzeit. Alte Menschen, Prominente, Obdachlose, Pflegebedürftige, Freunde in ähnlich schwierigen Lebenssituationen wie Luther. Wir werden zurückgeworfen auf uns, auf das, was sich in uns bewegt.
Die Ausstellung macht deutlich: Es gibt nicht DEN Luther. Auch die Texte, die Harald Bircks Oeuvre in einem Band zur Ausstellung begleiten, stehen im Zeichen der Variabilität. Sie beleuchten einzelne Aspekte Luthers, seine Arbeit, sein Wesen, seine Bedeutung für den christlichen Glauben, für die Kirche. Sie sind, wie die Skulpturen und Skizzen, eine Annäherung an einen Menschen, dessen Worte uns noch heute prägen.
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Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 6. August
11.30 Uhr: Gottesdienst mit Impulsen zur Ausstellung
12.45 Uhr: Ausstellungseröffnung
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